Der Unterschied zwischen Aquarien und Terrarien

Aquarium

Zwischen einem Aquarium und einem Terrarium gibt es einige grundlegende Unterschiede. Aber viele, besonders Kinder wissen oftmals nicht, worin diese Unterschiede eigentlich liegen.

Beide Begriffe leiten sich aus dem Lateinischen ab. Aqua bedeutet Wasser und Terra hingegen Land, also ist ein Aquarium für Wassertiere und ein Terrarium für Landtiere geeignet.

So leben zum Beispiel Spinnen, Landschildkröten, Echsen und auch Schlangen in Terrarien. In Aquarien leben hingegen vor allem Tiere wie Fische, Wasserschildkröten oder auch verschiedene Krebse.

Bei Aquarien handelt es sich um Glas- oder Kunststoffgefäße, die mit ausreichend Wasser befüllt und mit verschiedenen Wasserpflanzen und Bodenmaterialien, was zumeist Kiesel oder Sand sind, ausgestattet werden. Die Fische oder auch andere Bewohner eines Aquariums werden als Aquarianer bezeichnet und bauen sich im Laufe der Zeit ihre eigene Unterwasserwelt.

Terrarien hingegen sind Anlagen und Behälter, in denen nicht das Wasser dominiert, sondern der Landanteil und Luftraum. Sie bestehen zumeist aus Glas oder Kunststoff, aber mitunter auch aus Holz.

Während bei Aquarien Wasserwelten entstehen, werden in Terrarien die natürlichen Lebensräume von zum Beispiel Spinnen nachempfunden. Wichtig ist bei einem Terrarium, dass die Klimatisierung kontrolliert und reguliert wird. Dazu zählt die Temperatur, die Luftfeuchte, der Wasserwert und natürlich auch die Beleuchtung, denn nur wenn alles den natürlichen Gegebenheiten angepasst ist, können sich Tiere wie Spinnen in einem Terrarium wohlfühlen.

Es gibt aber auch zahlreiche Tierarten, die sowohl auf dem Land als auch im Wasser leben. Ein Beispiel dafür sind Frösche. Daher stellt sich oftmals die Frage, ob man bei solchen Tieren sich ein Aquarium mit einem Landbereich anschafft oder aber ein Terrarium, in dem ein Teich integriert ist.

Der ideale Fall stellt hier die Kombination aus Aquarium und Terrarium dar, was man als Terraquarium bezeichnet. Dabei wird ein Aquarium mittels einer silikonverstärkten Zwischenwand aus normalem Glas oder aus Plexiglas in eine feuchte und in eine trockene Zone unterteilt. Damit hat man die Verbindung von Land und Wasser, einzig das Tier muss selbstständig zwischen den beiden Arealen hin und her wandeln können.

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